PROJEKTE

There Is a Line | The Cycle | Stimmen im Fluss

THERE IS A LINE, 2024

Regie: Lisa Astrid Mayer

Im Herbst 2024 beschäftigten wir uns mit der mythologischen Figur Medusa und dem Thema Wut und Grenzen. Dabei haben wir unter Regie von Lisa Astrid Mayer und Dramaturgie von Peri Nuranikhoshkhow auch szenisch gearbeitet.

Im November 2025 wurde JASSA für das Projekt „There Is a Line“ mit dem VOICE Albert O. Hirschman Preis für Einmischung, Widerspruch und Erneuerung demokratischer Kultur ausgezeichnet.

© Peter Ptassek

THE CYCLE, 2025

Welchen Rhythmen, Veränderungen und gesellschaftlichen Erwartungen begegnen wir als Menschen mit oder ohne Menstruationszyklus? Noch immer ist der Zyklus menstruierender Personen ein Mysterium für viele. Die Forschung zum weiblich gelesenen Körper ist lückenhaft und Menstruation wird häufig tabuisiert oder ist schambesetzt. Dem wollen wir mit unserer Performance entgegenwirken, indem wir einen assoziativen Raum für Themen öffnen, die Personen betreffen, die menstruieren, oder von denen dies erwartet wird. Neben dem Thema Menstruationszyklus geht es um gesellschaftlichen Ausschluss, um Einsamkeit, um Blut, Tod, Gewalt, Femizid, aber auch um Gemeinschaft und Freundschaft.

Wir möchten dem Chorverband Berlin und der Hochschule für Musik Hans Eisler unseren herzlichen Dank für die Unterstützung des Projekts aussprechen.

© Jana Kiesser

STIMMEN IM FLUSS, 2026

Diese Konzerte geben Wasser eine Stimme durch das Erleben traditioneller, zeitgenössischer und moderner Werke, die von Viola und Organo begleitet werden. Außerdem umfasst es elektroakustische Verfremdungen und Spoken-Word-Passagen der Chorsänger*innen, die das freie, unkontrollierbare und widerständige Element aus menschlicher Sicht hörbar machen. Das Projekt wird im Austausch mit Wissenschaftler*innen stattfinden und die Ergebnisse werden ins Konzert einfließen.